Jahreshauptversammlung des Kreisimkervereins Helmstedt

Am vergangenem Samstag fand die Jahreshauptversammlung in der Emmerstedter Mehrzweckhalle statt. Da keine Wahlen anstanden veränderte sich am Vorstand nichts, außerdem wurde der Vorstand und der Kassierer entlastet.

Unser neuer Gesundheitsobmann Uwe Scheil stellte sich den Mitgliedern vor und berichtete über seine Erfahrungen mit dem Faulbrutfall und bat um Unterstützung durch Material und Schulungen, welchem die anwesenden Mitglieder zustimmten. Über die zögerliche Abgaben der Futterkranz-Proben für das Faulbrut-Monitoring zeigte er sich erschüttert und bat die Vorsitzenden der Ortsvereine um Hilfe damit das nächstes Jahr besser funktioniert. Außerdem berichteten der 1. Vorsitzende des Kreisinkervereins und die Vorsitzenden der Ortsvereine über das vergangene Jahr. Hierbei vernahm man positives aus Velpke. Dort stieg die Zahl der aktiven Mitglieder von 12 auf 17 Imker. Der Honigobmann teilte mit das die Qualitätskontrolle des Honigs gut verlief und es keine Beanstandungen gab.

Der Höhepunkt der Versammlung war der Vortrag unserer Amtstierärztin Fr. Cordes vom Veterinäramt. Auch Sie berichtete über die Faulbrutproblematik im Landkreis. Akut liegt zwar ein Fall von ERIC 2 vor, dieser wäre aber ein Einzelfall im Landkreis. Der letzte bekannte Fall läge etwa 15 Jahre zurück und das Monitoring zeige keine Auffälligkeiten. Frau Cordes wies auch noch mal darauf hin das es keine Schande sei wenn man einen Fall von Faulbrut meldet. Man bräuchte nicht mehr befürchten seinen Bestand dadurch zu verlieren. Heute wäre eine Sanierung der Völker kein Problem und würde von ihr sogar bevorzugt. Eine Meldung wäre nur wichtig um die Verbreitung der Tierseuche vermeiden und andere Imker und ihre Völker schützen zu können. Dafür wäre es natürlich auch wichtig das alle Imker der Meldepflicht ihrer Bienenstände beim Veterinäramt nach kommen. Die anwesenden Mitglieder nutzen ihre Chance und stellten viele Fragen am Ende des Vortrags.

Die Jahreshauptversammlung 2019 findet in Schöningen statt.